>>In der Antike hat […] kein Weiser dem Geld und Ansehen (Karriere) eine so hohe Wertigkeit eingeräumt, wie viele von uns es heute tun. >>Der Weise<<, meinte Seneca, >>… wird in voller Seelenruhe und Heiterkeit lachen über die Geschäftigkeit der Reichen und über das Hasten und Hetzen derer, die zu Reichtum gelangen wollen, und wird sagen: Wozu die Zeitverschwendung …? Wozu wartest du … auf den Gewinn aus einem Handelsgeschäft …? Du kannst ja auf der Stelle reich werden. Die Weisheit (mit ihren geistig-seelischen Schätzen) ist sofort auf dem Plan: wem sie seine (materiellen) Schätze entbehrlich gemacht hat, dem hat sie ihre Schätze gegeben.<< [Albert Kitzler; Denken heilt! – Philosophie für ein gesundes Leben; 2016]

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